boosten, bratzen, deffen (via Jugendmedienschutz)

Kommt daher auch die wüste Beschimpfung „alte Bratze“???
Dann kann ich meine Schülerinnen und Schüler demnächst ja einfach auf Wikipedia verweisen und Vokabeln lernen lassen……

Das sind nur drei Beispiele aus dem Jargon von Computerspieler. Viele Onlinespiele haben Chatfunktionen, um mit den Mitspieler/-innen zu sprechen oder schreiben. Im Laufe der Zeit und weil es nur nebenbei passieren kann, sind eine Menge Abkürzungen entstanden, die allgemein von erfahrenen Spielern verstanden und verwendet werden. Bei Wikipedia PC-Spielejargon findet Ihr Interessantes und Skurilles aus der Welt der Gameskommunikation, z.B.: "bratz … Read More

via Jugendmedienschutz

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Mängelliste der sozialen Netzwerke (via Jugendmedienschutz)

Facebook – ich geb’s zu – ich nutze es ja auch recht intensiv. Weil’s einfach Spaß macht!
Allerdings würde ich nie im Leben irgendeiner windigen Software erlauben, mein Adressbuch zu durchwühlen. Vielleicht sollte Stiftung Warentest einfach mal einen Testbericht über die User veröffentlichen. 🙂

Mängelliste der sozialen Netzwerke Die Stiftung Warentest hat im März 2010 die beliebtesten sozialen Netzwerke in Deutschland unter die Lupe genommen – und deutliche Mängel unter anderem bei der Datensicherheit festgestellt. Dies ist z.B. die Liste zu Facebook: Organisation und Transparenz: ausreichend Umgang mit Nutzerdaten: mangelhaft Datensicherheit: mangelhaft Nutzerrechte: mangelhaft Jugendschutz: ausreichend Mängel in den AGB: sehr deutlich Gesamtbewertung: ERHEBLICHE MÄNGEL … Read More

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Flashmob gegen Armut: Leichenumrisse in Wetzlar

Flashmob gegen Armut: Leichenumrisse in Wetzlar.

„Ich wäre gern einfach tot umgefallen“….

… lautet der Titel des Schwerpunktartikels zum Thema „Mobbing“ im Kölner Stadtanzeiger. Erzählt wird die Leidensgeschichte einer Schülerin von der Grundschule bis zum Ende ihrer Schulzeit. Kontakte zur Schulsozialarbeiterin und der Einsatz von „No Blame Approach“ – einer lösungsorientierten Interventionsstrategie bei Mobbing und Bullying – konnten die Qualen zwar lindern, nicht jedoch beenden.

Wer den gesamten Artikel lesen möchte:

http://www.ksta.de/html/artikel/1281431612914.shtml

Geballte Bildungskompetenz…..

Unsere Bildungsministerin Frau Prof. Dr. Annette Schavan hat mal wieder einen weiteren Knaller gelandet. Auf neueste Meldungen über chancenlose Hauptschulabgängerinnen und -abgänger auf dem deutschen Arbeitsmarkt reagiert sie, wie nicht anders zu erwarten war.  Allen Pisa- und sonstigen bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz ist Frau Schavan wild entschlossen, die Anzahl der Bildungslotsen zu verdoppeln.

„Die Bildungslotsen sollen bis zu 60 000 Hauptschüler individuell betreuen und den Jugendlichen Vorbilder sein.“  (Quelle: Rheinische Post)

Was erkennen lässt, dass Frau Schavan ihre Hausaufgaben immer noch nicht gemacht hat. Heterogenität ist das Stichwort, das unseren skandinavischen Nachbarn zu u.a.  sehr guten Ergebnissen in internationalen Schulleistungsvergleichen verhilft. Ganz zu schweigen von Eignungstests für angehende Lehramtsstudenten. Wir leben in einem Land, in dem jeder ins Lehramt gehen kann, der über den entsprechenden NC verfügt. Dass mit selbigem keinerlei Aussage getroffen wird über die persönlichen Voraussetzungen und Kompetenzen für eine solch verantwortungsvolle Aufgabe, ist ebenfalls noch nicht in den Köpfen deutscher Bildungspolitiker angekommen.

„Bislang sind bereits 1.200 Lotsen der Bundesagentur für Arbeit und 1.000 Ehrenamtliche im Einsatz. Nach Angaben des Bildungsministeriums werden Bildungslotsen für Schüler der 8. Klasse eingesetzt. Sie sollen die Jugendlichen fit für den Ausbildungsmarkt machen und ihnen eine klare Berufsperspektive aufzeigen.“ (Quelle: Rheinische Post)

Au weia! Endlich aufzuräumen mit einem nach Bundesländern zerstückelten Schul- und Klassensystem und die Chancen heterogener Lerngruppen durch ausreichende und vor allem entsprechend qualifizierte Pädagoginnen und Pädagogen zu nutzen – das wäre eine authentische und sinnvolle Investition in die Zukunft und damit ein Stück wirkliche Prävention!

Gewaltfreie Kommunikation

„Gewaltfrei heißt nicht nur Verzicht auf Gewalt und Widerstand, heißt auch nicht etwa die andere Wange hinhalten. Gewaltfrei ist eine viel schwierigere Aufgabe, nämlich Verständnis und Einfühlung in die Ängste, die Unwissenheit, Hilflosigkeit und Unsicherheit der Menschen und Faktoren, die gewaltvolles Handeln hervorrufen.“    (Gandhi)

„Beende dein Schweigen, nicht dein Leben“

Nach einem Bericht der „Zeit“  ist das Risiko, dass sich eine junge Türkin das Leben nimmt, doppelt so hoch wie das einer gleichaltrigen deutschen Frau.  Dies betrifft besonders Frauen, die zwecks Heirat nach Deutschland gekommen sind.  Aufgrund der Sprachbarriere oder auch kultureller Zugangsbarrieren sind diese Frauen oft von Hilfsangeboten und Therapiemöglichkeiten abgeschnitten, wenn sie in eine identitätsbezogene Krisensituation geraten oder sich Integrationsprobleme entwickeln.

Unter anderem auch zu Forschungszwecken wurde in der Berliner Charité nun ein Hilfsangebot entwickelt, das zunächst mit einer Medienkampagne in Form von Anzeigen, Plakaten und Radiospots startet.  Ziel ist die Entwicklung  von speziell auf die Adressatengruppe suizidgefährdeter türkischer Frauen zugeschnittenen Präventions- und Interventionsmaßnahmen, um eine wesentliche Lücke in der psychosozialen Versorgung zu schließen.

Wer sich über das Angebot der Charité informieren möchte, findet weitere Infos unter folgendem Link: http://www.beende-dein-schweigen.de/