Hin&Weg.sehen

Das Antirassistische Bündnis Stormarn lädt ein zum Theaterstück „Hin&Weg.sehen“ am 26.09.2010

Das Aktionswochenende des Antirassistischen Bündnisses Stormarn findet am Sonntagabend mit einem Theaterstück für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt seinen Höhepunkt.

Herzlich eingeladen sind alle ab 15 Jahren, die Lust auf einen spannenden Theaterabend zu einem brennend aktuellen Thema – Nachwuchsrekrutierung der rechtsradikalen Szene – haben.

Hin&Weg.sehen von Beate Albrecht

Dauer: ca. 60 Minuten                                                                                             

Ort: Ganztagszentrum Bargteheide                                                                       

Datum: Sonntag, den 26.09.2010                                                                                

Beginn: 19 Uhr                                           Einlass: 18.30 Uhr                           

Eintritt: kostenlos!                                                                                                            

Um Reservierung der Karten unter ute.sauerwein(@)jat-bargteheide.de wird gebeten. Die Reservierung verfällt nach 18.30 Uhr.

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Fair ist cool – der Wettbewerb!

„Fair ist cool“  – das Netzwerk zur Gewaltprävention wurde im Jahr 2007 gegründet. Mitwirkende sind Vertreterinnen und Vertreter der Bargteheider Schulen, das Jugendarbeitsteam der Stadt Bargteheide, der Rotary Club und die Stadtverwaltung.

Folgende Aktionen wurden bisher durchgeführt bzw. unterstützt:

  • Eine Umfrage unter Bargteheider Schülerinnen und Schülern
  • Projekttage und Vorhabenwochen zur Gewaltprävention an Bargteheider Schulen
  • „Jungen stärken“ – ein Projekt zur Jungenförderung
  • „Jedes Mädchen kann sich wehren!

Mit einem Wettbewerb für Gruppen, Klassen und Vereine startet das Netzwerk nun in das neue Schuljahr. Gesucht werden kreative Ideen und Projekte für Aktionen für Zivilcourage und gegen Gewalt in jeder Form. Auch gute Beispiele gegen Sachbeschädigung und Vandalismus sind gefragt. Als Preise winken Rundflüge über Ostholstein und Ostseeküste sowie Sachpreise. Der Hauptpreis aber ist die Möglichkeit, den Gedanken  und das Anliegen von „Fair ist cool“ im Rahmen des Wettbewerbs mit eigenen Ideen zu unterstützen und auf diesem Wege zu einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und Toleranz in Bargteheide beizutragen.

Der Wettbewerb startet mit dem heutigen Tag. Die Teilnahme beginnt mit einer Idee und der Gründung einer „Fair ist cool“-Gruppe. Die Anmeldung zum Wettbewerb erfolgt über den entsprechenden Abschnitt des Flyers, der ab sofort in den Bargteheider Schulen, im Rathaus, im Schulforum und im Ganztagszentrum erhältlich ist. Auch Anmeldungen per E-Mail an ute.sauerwein@jat-bargteheide.de sind möglich. Einsendeschluss der ausgearbeiteten Projekte ist der 12.12.2010. Die Ergebnisse werden anlässlich des Neujahrsempfangs des Rotary Clubs im Januar 2011 im Kleinen Theater Bargteheide präsentiert und prämiert.

Weitere Infos gibt es hier:

http://www.fair-ist-cool.de/

Eltern pro Jahr 68 Tage vor der Glotze! Das sind echte Vorbilder! (via Jugendmedienschutz)

Eltern pro Jahr 68 Tage vor der Glotze! Das sind echte Vorbilder! Die Elterngeneration (30 -49 Jahre) in Deutschland sitzt laut ARD Studie 2009 pro Tag über 3 Stunden vor der Glotze. Das macht pro Woche 21 Stunden, pro Monat 91 Stunden und pro Jahr 1095 Stunden. Angenommen wir sind 16 Stunden pro Tag wach, dann verbringt ein Erwachsener pro Jahr allein 68 Tage vor der Flimmerkiste. Eine interessante Hochrechnungstabelle dazu: Quelle hier … Read More

via Jugendmedienschutz

Wo sind die Männer?

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder möchte mehr Männer in Kindergärten sehen. Als Pädagogen versteht sich. Nicht wenn sie ihre Kinder abholen. Deshalb plant sie gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit ein neues Projekt:  eine Umschulung für arbeitslose Männer. Innerhalb von 2 Jahren können sie sich zum Erzieher ausbilden lassen.

Der 39-jährige Pädagoge Jochen Wildt hat sich nach 15 Jahren pädagogischer Tätigkeit mit schwerbehinderten Erwachsenen vor 4 Jahren ganz bewusst für einen Neustart in einer Kindertagesstätte entschieden. In dieser Funktion ist er ein Exot, was Wildt auf die schlechte Bezahlung zurück führt.

Von 1300 Euro kann man keine Familie ernähren!

Das stimmt. Frau allerdings auch nicht! Genau deshalb ist der Beruf der Erzieherin ja auch ein typischer Frauenberuf. In Deutschland zumindest….

Prävention beginnt im Kindergarten – das ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Sie braucht kompetente Fachkräfte, die bereit sind, sich tagtäglich der verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen, Zukunft zu gestalten und Bildung zu ermöglichen.

Dass diese „Berufung“ adäquat vergütet werden muss, versteht sich eigentlich von selbst. Im Management bestünde daran kein Zweifel.  Ganz unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit der Berufenen….

Ob die Berufenen aber tatsächlich schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose sein müssen, denen ansonsten jegliche Perspektive fehlt, ist auch fraglich. Ich persönlich find’s schwierig und schlage folgende Vision vor:

In jeder Oberstufe gibt es neben dem üblichen naturwissenschaftlichen und sprachlichen ein pädagogisch-psychologisches Profil. Dort legen wir schon einmal den Grundstein für bewusste Berufsfindungsprozesse im pädagogischen Bereich.

Persönliche Eignungstests und Assessment Center entscheiden zukünftig über die Zulassung zu einem pädagogischen Studiengang oder einer entsprechenden Ausbildung, nicht die Abschlussnote. So könnte zum Beispiel verhindert werden, dass jemand zum Grundschullehramtsstudium zugelassen  wird, der zwar den entsprechenden NC vorweisen kann, sich sein Taschengeld in der Oberstufe jedoch als Dealer für Siebtklässler verdient hat. (Nein, das ist nicht wissenschaftlich belegt, das habe ich persönlich erlebt…)

Nach einer praxisorientierten wissenschaftlichen  Ausbildung mit sehr gutem Abschluss erhalten unsere pädagogischen Fachkräfte dann ein Einkommen, welches sich nicht um Lichtjahre von dem anderer Akademikerberufe unterscheidet. Wäre das nicht eine echte Alternative zur Umschulung von langzeitarbeitslosen Männern?

Wer den ganzen Artikel lesen möchte:

http://www.ln-online.de/regional/stormarn/2845761