Ben X – ein Film der aufrüttelt! (via Jugendmedienschutz)

… und den man sehr gut in der präventiven Arbeit mit Jugendlichen nutzen kann …
Trauriger Hintergrund: der reale Suizid eines 17-jährigen virtuell gemobbten Schülers aus Gent.

Ben X - ein Film der aufrüttelt! Ein starker Film von 2008, der viele Themen des Jugendmedienschutzes aufgreift. Alle Infos zum Film bei Wikipedia Bei der Bundeszentrale für politische Bildung findet ihr ein gutes Filmheft zu BenX mit Hintergründen und Bearbeitungsvorschlägen! Filmheft Ben X … Read More

via Jugendmedienschutz

Advertisements

Rechtsextreme Einstellungen verfestigen sich

In Deutschland sind auch in der Mitte der Gesellschaft rassistische Einstellungen zu verzeichnen. Das ergibt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ein Drittel der Befragten stimmt der Aussage zu, “die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen”. (Quelle: Zeit online)

Die seit dem Jahr 2002 erstellte Studie bestätigt auf 176 Seiten eine traurige Tendenz. Herr Sarrazin scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein und schreibt dem Zeitgeist aus der Seele. 2411 Personen aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen und Schichten wurden sowohl im Rahmen einer Feldstudie als auch in quantitativen Interviews befragt. Das Ergebnis ist erschreckend: so stimmten 23,6 Prozent aller Befragten der Aussage zu, “was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft  insgesamt verkörpert”.  Auch zum Bereich „Sozialdarwinismus“ liefert die Studie aussagekräftige Ergebnisse. So beantworteten 17,9 % der Befragten die Aussage „Wie in der Natur sollte sich in der Gesellschaft immer der Stärkere durchsetzen“ mit „trifft zu“.

Die Ergebnisse der Studie „Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010“ stehen zum Download zur Verfügung:

http://www.tagesspiegel.de/downloads/1956088/1/Studie%20zu%20rechtsextremen%20Einstellungen.pdf

Hoffnung schenkt dagegen die Aktion „Soziale Netzwerke gegen Nazis“, initiiert durch http://www.netz-gegen-nazis.de/.

Die Idee:

Die deutschsprachigen Sozialen Netzwerke positionieren sich gegen Rechtsextremismus und vermitteln ihren demokratischen Userinnen und Usern, dass sie auf ihrer Seite sind. Die Kampagne läuft vom 11. Oktober bis 17. Oktober 2010 auf den beteiligten Sozialen Netzwerken. Wir freuen uns sehr, dass wir 20 große und kleine Soziale Netzwerke in Deutschland gewinnen konnten, sich gegen Rechtsextremismus zu positionieren.

… da sollte man doch eigentlich eine Dauerkampagne draus machen, oder?

Mobbing in der Schule – ein Fallbeispiel

In der Schule gemobbt zu werden bedeutet in der Regel für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein Martyrium. Nicht selten stellt sich der radikale Wechsel des schulischen Umfelds als einzig wirksame (Er-)Lösung dar.

Die Geschichte von Marius ist ein Beispiel dafür. Wer sie nachlesen möchte, folgt einfach dem Link:

http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/zeit-schulfuehrer/2010/Schulwechsel?page=1

Jugend braucht Initiation

„Die Sehnsucht nach Einweihung ist universell, und die heutige Jugend ist damit oft allein gelassen. Wird ihr keine Form der spirituellen Initiation geboten, die ihr den Eintritt in die Erwachsenenwelt bestätigt, findet die Initiation stattdessen auf der Straße statt, bei Autorennen, durch Drogen, durch ausufernden Sex, durch Waffen.“

Dies ist ein Zitat von Jack Kornfield aus seinem Buch „Das Tor des Erwachens“ aus dem Jahr 2004. Es erinnert mich an eine internationale Jugendbegegnung, die im September 2010 im Jugendgästehaus Lütjensee durchgeführt wurde. Dort gab es tatsächlich ein Tor, durch welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 7 europäischen Nationen in einen Initiationsritus hinein und nach Beendigung desselben auch wieder hinaus geführt wurden.

Die Prüfung bestand darin, ganz allein in einer kleinen Gruppe Gleichaltriger eine Nacht im Wald zu verbringen. Spannend und abenteuerlich, in jedem Falle eine Herausforderung.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zwei davon meine eigenen Töchter, waren begeistert. Aktionen wie diese stärken das Selbstbewusstsein und zeigen, dass wir es nicht nur mit einer Generation verweichlichter Couch-Potatoes zu tun haben, wenn wir an Jugend denken. Im Gegenteil: Jugend braucht die Chance, Erfahrungen machen zu dürfen, welche die eigenen Grenzen aufzeigen, um über sich selbst hinaus wachsen zu können. Dies ist ein wesentliches Element im Prozess des Erwachsenwerdens. Kurz gesagt: Jugend braucht die Initiation.

Auge um Auge

‎“Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein.“
(Mahatma Gandhi)

Wir wollen Männer sein, deswegen lesen wir nicht! (via Jugendmedienschutz)

Wir wollen Männer sein, deswegen lesen wir nicht! Auf HR-Online wird berichtet, dass laut einer Umfrage 61 % aller (N=2000) männlichen Schüler (12-15 J.) noch nie freiwillig ein Buch in die Hand genommen haben. Katrin Müller-Walde, Journalistin äußert sich anläßlich der Franfurter Buchmesse zu den Gründen dieses Antileseverhaltens. Sie stellt die These auf, dass Lesen "weibisch" ist. Müller-Walde: "Das geht bei vorlesenden Müttern los, das geht bei Grundschullehrer-innen weiter, bei Lehrerinnen … Read More

via Jugendmedienschutz

Kamingespräch: Extremismus und Jugend in Stormarn

Der Kreisjugendring Stormarn lädt zum Kamingespräch ins Jugendgästehaus nach Lütjensee ein:

Zeit:   Donnerstag, 04.11.2010 um 19:30 Uhr

Thema:  „Extremismus und Jugend in Stormarn“

Weitere Infos gibt’s hier:

http://www.kjr-stormarn.de/kamingespr-ch-extremismus-und-jugend-in-stormarn/