Nein, meine Suppe ess ich nicht!

Magersucht – jedes 3. Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren ist betroffen oder bewegt sich laut Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts „im kritischen Gewichtsbereich“. Corinna Jacobi, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der TU Dresden, hat ein Interventionsprogramm für Eltern entwickelt und erzielte dabei ein beachtenswertes Begleitergebnis: zahlreiche Eltern, deren Töchter am Beginn einer Magersucht stehen, erkennen die drohende Gefahr nicht oder verharmlosen Essverhalten und Körperbild der Tochter als altersgemäße Entwicklungsstufe. Viele Eltern sind eher stolz auf die perfekte Tochter mit der perfekten Figur als sich Sorgen zu machen. Dabei erhält insbesondere die Familie eine oft ausschlaggebende Bedeutung in der Prävention und Behandlung einer Magersucht.
Weitere Infos zur Thematik und der Rolle der Eltern im therapeutischen Prozess bietet die Seite
E@T – Eltern als Therapeuten .
Mehr zum Thema sowie ein Fallbeispiel zeigt der Artikel „Das verwächst sich schon wieder!“, erschienen in der „Zeit“.
Prof. Jacobi ist Leiterin der Ambulanz und Tagesklinik für Essstörungen an der Technischen Universität Dresden.

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