Rote Linien – SVV

Wenn Kinder oder Jugendliche sich selbst verletzen, ist das für Familie und Freunde häufig wie ein Bruch quer durch ihre Lebensrealität, gepaart mit Verzweiflung, Wut und Unverständnis.

Rote Linien ist ein Informations- und Kontaktforum für Angehörige und Freunde von Menschen mit selbstverletzendem Verhalten.

Neben allgemeinen Informationen über SVV bietet die Seite verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation, z. B. Forum, Chat und Mailingliste. Betroffene finden ebenfalls Möglichkeiten und Wege professioneller Beratung und Therapie.

Selbstverletzendes Verhalten führt Angehörige und Freunde in der Regel an die Grenzen der persönlichen Belastbarkeit. Insbesondere das gemeinsame Gespräch und der Erfahrungsaustausch von Angehörigen und Betroffenen sind wichtig, um einander verstehen zu lernen und konstruktive Wege aus der Krise finden zu können.

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Juuuport – hier hilft man dir im Web!

Jugendliche sind im Internet nicht nur besonders gut vernetzt, sondern oft auch Mobbing, Hassattacken und ungewollter Bloßstellung durch Altersgenossen ausgesetzt. Der Landesmedienanstalt Niedersachsen und zahlreichen Kooperationspartnern verdanken wir eine Selbsthilfe-Plattform gegen Cyber-Mobbing.

Auf juuuport helfen sich Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren gegenseitig bei Fragen zum Thema Medien und Problemen wie Cyber-Mobbing, Abzocke oder anderen Schwierigkeiten. Die Plattform dient insbesondere dem Austausch über Fragen und Probleme zu den Bereichen Web 2.0, Handy und Computerspiele.

Nach der Registrierung gibt es im Fooorum die Möglichkeit, sich mit anderen Usern auszutauschen. Individuelle Fragen können mit geschulten Scouts geklärt werden.  Problematische Websites mit jugendgefährdenden Inhalten können über ein Beschwerdeformular gemeldet werden.

Alles in allem: eine super Sache!

juuuport.de

Das feministische Institut Hamburg…..

….. versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, Theorie und Politik und möchte dazu beitragen, feministische Perspektiven auf aktuelle Themen (wieder) stärker in öffentliche Diskussionen hineinzutragen.

Das Institut arbeitet zu politisch aktuellen Themen sowie zu aktuellen Ergebnissen der Frauen- und Geschlechterforschung, insbesondere in den Themenschwerpunkten Arbeit, Bildung, Feministische Theorien, Migration, Ökonomie, Soziale Bewegungen, Sozialpolitik und Technologie.

Grundlage der Arbeit des Instituts ist die Erkenntnis, dass Geschlecht keine natürliche Grundlage hat, sondern eine normative und damit gesellschaftlich immer wieder neu gesetzte Differenzierung in Männer und Frauen darstellt. Geschlecht wird durch soziale Praktiken hergestellt.

Die Mitarbeiterinnen des Instituts wollen feministische Erkenntnisse nutzen, um politische Phänomene besser zu verstehen, die mit Ungleichheiten, Machtverhältnissen, fehlender Anerkennung oder geringer gesellschaftlicher Teilhabe bestimmter Gruppen von Menschen einhergehen. Sie möchten prüfen, inwieweit Geschlecht als Analysekategorie neue Perspektiven auf gesellschaftliche Probleme und Themen eröffnet. Ein Anliegen ist es, feministische Debatten über die Hochschulen hinaus in breite Öffentlichkeiten zu tragen, dort zur Diskussion zu stellen und damit in politische Praxen einzugreifen.

Feministisches Institut Hamburg

Mädchenmannschaft

Da habe ich doch soeben ein feministisches Weblog entdeckt …..

Mädchenmannschaft

Auf „Mädchenmannschaft“ findet ihr Lesenwertes zum Thema Feminismus und Internet, zum Beispiel ‚Frauenfragen‘, ‚Gendertrouble‘ und ‚Körperkult‘.

Cyber-Mobbing bei Schülerinnen und Schülern

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld führt derzeit eine empirische Online-Befragung zum Thema „Cyber-Mobbing bei Schülerinnen und Schülern“ durch. Im Rahmen der Umfrage haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Erfahrungen sowohl als Opfer als auch als Zeugen oder Verursacher von Cyber-Mobbing zu schildern.

Wer sich an der Befragung beteiligen möchte, kann dies hier tun:

http://www.uni-bielefeld.de/cyberbullying/

LizzyNet

LizzyNet ist DIE Informations-, Kommunikations- und Lernplattform für Mädchen und junge Frauen ab 12 Jahren. Den Nutzerinnen der Website stehen Informationen, kommunikative Werkzeuge (E-Mail, Forum, Chat, Homepage-Baukasten etc.) und interaktive Lernangebote zur Verfügung. Diese können sich die Mädchen ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend selbstbestimmt und eigenständig in ihrem individuellen Lerntempo erschließen.

Kreativ sein, sich aktiv einbringen, mit anderen austauschen, sein Wissen erweitern und Neues ausprobieren – das ist die Devise von LizzyNet! Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen Nutzerinnen – den LizzyScouts – und der LizzyNet-Redaktion. LizzyNet ist kostenfrei und wird medienpädagogisch und redaktionell betreut.

Mädchen fit machen für den Umgang mit dem Internet bedeutet auch durch klare Regeln und Tipps Verhaltensweisen für die sichere Internetnutzung zu erlernen. In der Community wird außerdem darauf geachtet, dass die Mädchen tatsächlich unter sich sind: Die Anmeldung auf LizzyNet ist ausschließlich den Mädchen vorbehalten!

http://www.lizzynet.de

Frau Präsident hat schöne Beine ….

„Über die (Nicht-)Darstellung von Frauen in den Medien – einige Gedankensplitter“ ist der Titel eines Leitartikels der Soziologin Angelika Paseka aus dem Jahr 2005. Sie geht der Frage nach, ob Frauen in den Medien schlichtweg vergessen werden und beschreibt die alltägliche Realität: die Konstruktion klischeehafter Rollenbilder, die auch vor der Berichterstattung im politischen Spektrum nicht endet.  

Ich fühle mich gleich an die Zeit der Amtsübernahme von Angela Merkel erinnert, als man hätte glauben können, Politik sei eine Frage der richtigen Frisur. Oder denken wir an Maggie Thatcher, die „Eiserne Lady“. Niemand käme auf die Idee, David Cameron als „Eisernen Lord“ zu titulieren,  nur weil er konsequent regiert.

In der Republik Serbien gab es erstmals vom 30. September 2002 bis 13. November 2003 eine Präsidentin,  Nataša Mićić, eine  37-jährige Juristin, vorher Parlamentspräsidentin. In der Zeitschrift DER STANDARD gab es dazu am 30. Dezember 2002 zwei Artikel, einen in der Rubrik International. Darin sehen wir kein Gesichtsportrait der Präsidentin, sondern lange Beine unter kurzem Rock und Pumps. Wo ist die Präsidentin? Die Frage steht unweigerlich im Raum. Und kann sie mit diesen Schuhen überhaupt regieren? Lange jedenfalls nicht, wie ihre kurze Amtszeit beweist.

„Eine solche Darstellung dient nur noch dazu, zum einen Geschlecht auf der Grundlage der freiwilligen Unterwerfung des weiblichen Geschlechts unter das männliche als hierarchisches System zu konstruieren und zu legitimieren und zum anderen die soziale Konsequenz dieser Einengung durch die Verlagerung in einen rein sexuellen Kontext gleichzeitig wirksam zu verschleiern.“
 Wer Lust auf den Gesamtartikel bekommen hat, kann ihn hier nachlesen:http://www.phwien.ac.at/fileadmin/phvie/users/oeh/pdf/WissenschaftlichesArbeiten/51_Paseka_Darstellung.pdf