Landesweiter Anti-Mobbing-Tag

Der diesjährige landesweite Anti-Mobbing-Tag findet am 02. / 03. Dezember 2012 statt.
Alle Schulen Schleswig-Holsteins sind zur Beteiligung aufgerufen: entweder mit eigenen Aktionen zum Thema Mobbing / Cybermobbing oder im Rahmen landesweiter Angebote wie z. B. Plakatwettbewerb, Flashmob, Videoclipwettbewerb….

Alle Infos gibt’s hier:

Landesweiter Antimobbingtag 2012

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Fachtag „Jungenarbeit in Bargteheide“ am 27.10.2012

Am 27.10.2012 findet in Bargteheide von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr der 1. Fachtag zum Thema „Jungenarbeit in Bargteheide“ statt.
Im Kontext immer komplexer werdender gesellschaftlicher Anforderungen in Familie, Schule und Beruf stehen Jungen in ihrer Kompetenzentwicklung vor zahlreichen Herausforderungen, um ihre individuellen Stärken gezielt nutzen zu können.
Ziel dieses Fachtags ist die Entwicklung eines Konzepts für individuelle, wertschätzende und ressourcenorientierte Angebote für Jungen in Bargteheide auf der Basis einer kontextbezo-genen Bedarfserhebung.
Auf diese Weise setzen wir den Startpunkt für die Entwicklung einer neuen Qualität von Jun-genarbeit, die kognitive, soziale und emotionale Kompetenzen stärkt und zu einer positiven Identitätsentwicklung beiträgt.
Jungenarbeit stellt dabei ein wesentliches Qualitätsmerkmal der geschlechterbezogenen
Kinder- und Jugendarbeit dar, welche die gesellschaftliche Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit im Blick hat. Jungenarbeit in Bargteheide durch Bargteheiderinnen und Bargteheider bedeutet: Verantwortung übernehmen, Potenziale fördern und Stärken ausbauen!
Der Fachtag ist als Impulsveranstaltung gedacht und richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, Päda-goginnen und Pädagogen sowie an alle Menschen, die Interesse an der Entwicklung eines Konzepts innovativer Jungenarbeit in Bargteheide haben und daran mitwirken und teilhaben möchten.
Nach zwei Impulsvorträgen durch Herrn Dr. Krebs (Diplom-Psychologe, Supervisor und Ex-perte im Bereich „Jungenarbeit“) und Jan Heitmann („Jungenarbeit Hamburg e. V.) werden wir das Thema „Was brauchen wir, um den Jungen gerecht zu werden?“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Hier kommen Kindergarten, Schule, professionelle Jugendarbeit und Eltern zu Wort. Und natürlich die Jungen selbst. Auch kommunale Aspekte werden berücksichtigt. Für die 8 verschiedenen Workshops stehen uns als Leiter/innen kompetente Referentinnen und Referenten aus der Praxis zur Verfügung. Eine Tagungsmoderation stellt sicher, dass alle Arbeitsergebnisse gesammelt und gesichert werden. Die Talk-Runde mit lokalen Politikerinnen und Politikern, Expertinnen und Experten rundet den Fachtag ab.
Wir laden alle Interessierten sehr herzlich ein, sich an diesem innovativen Projekt aktiv zu beteiligen und es zu nutzen – zahlreiche Sichtweisen, Erfahrungen und Ideen sind gefragt.
Wir freuen uns sehr, sowohl Bargteheiderinnen und Bargteheider als auch auswärtige inter-essierte Menschen anlässlich unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen und freuen uns auf viele kreative Ideen, Beiträge und Anregungen.
Der Fachtag findet am Samstag, den 27.10.2012 von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Bildungs-zentrum Malepartus statt. Anmeldungen sind bis zum 30.09.2012 unter http://www.vhs-bargteheide.de oder unter 04532/285213 möglich.

Alle weiteren Infos zu den Vorträgen, Workshops und zur Anmeldung gibt es auf unserem Flyer:

Jungenarbeit in Bargteheide

Kevin wird gemobbt – was tun?

Beim Thema „Mobbing in der Schule“ ruft man schnell nach einem Patentrezept, um das Übel möglichst schnell wieder loszuwerden. Schön wäre es, wenn es so eine Art „Anti-Mobbing-Pille“ gäbe: einfach schnell 3 Globuli und das Problem ist vom Tisch.
Ganz so einfach ist es leider nicht. Die erste Frage, die sich mir beim Thema „Mobbing“ stellt, ist: „Wie hat es eigentlich so weit kommen können?“ Und wer beklagt sich, dass gemobbt wird? Das vermeintliche Opfer oder seine Mutter? Gerade im letzteren Fall der wohlmeinenden Dritten gibt es nicht selten deutliche Interpretationsschwierigkeiten bei Streit und Konflikten, deren Auflösung in der Regel die halbe Miete zur Problemlösung darstellt. Leider ist es nur selten so einfach.
Um es kurz zu machen: ist der Ernstfall erst mal eingetreten, steht einiges an Arbeit an. Eines steht jedoch an allererster Stelle: die sofortige Intervention.
Ein Mobbingopfer hat häufig eine lange und schmerzhafte Leidensgeschichte hinter sich. Fällt der magische Satz: „Ich brauche Hilfe!“, so bedeutet dies in der Regel für das Opfer einen gewaltigen Kraftakt und die damit verbundene verbindliche Verpflichtung der um Hilfe ersuchten Person, auf der Stelle aktiv zu werden.
Damit ist kein kopfloser Aktionismus gemeint, sondern einzig und allein die Vermittlung von Gewissheit. „Ab jetzt bist du nicht mehr allein! Ich glaube dir! Ab diesem Moment wird es besser!“ – das ist die entscheidende Botschaft.
Der Rest ist ein Selbstgänger: Gespräche mit allen beteiligten Personen, konsequentes Vertreten eines eindeutigen Standpunktes, der keine Zweifel offen lässt, ob Mobbing geduldet wird oder nicht, die Ankündigung ernstzunehmender Konsequenzen sowie deren eventuelle Umsetzung, das Aushandeln einer für alle Beteiligten befriedigenden Lösung, der Aufbau eines Unterstützungssystems für das Opfer und die abschließende Wiedereingliederung der geschädigten Person in die Gemeinschaft.
Nicht vergessen: es gibt ein Leben nach dem Mobbing! Und das ist wirklich lebenswert…

Grüße aus dem Nähkästchen oder: sind wir nicht alle ein bisschen gender?

Habe einen interessanten Artikel zum Thema „Gender-Pädagogik: Cowboy mit pinkfarbenem Turnschuh“ in der „Zeit“ entdeckt. Muss in diesem Zusammenhang wieder an die Zeiten denken, in denen ich mich in schöner Regelmäßigkeit darüber aufgeregt habe, dass meine Töchter, 4 an der Zahl, in ihren jeweiligen Klassen als „Human-Ritalin für Jungs“ benutzt und zwecks Beruhigung neben selbige gesetzt wurden.
Ich selbst war ja auf einem katholischen Mädchengymnasium. Da brauchten wir irgendwie kein Gender. Wir hatten alle unsere Stärken – Schwächen natürlich auch. Viele sehr gute Schülerinnen in Mathe, Physik, Chemie – ganz ohne Förderunterricht. Es haben auch nicht alle Mädchen automatisch wie die Wilden gelesen. Da waren durchaus auch einige „Hardcore-Fernseherinnen“ dabei. Wir hatten auch nicht konsequenterweise alle einen Knall und saßen „männerkontaktgestört“ in den psychiatrischen Praxen Kölns herum. Übrigens auch nicht aus anderen Gründen – nämlich weil wir vielleicht gemobbt wurden. Die diesbezügliche Quote fiel erstaunlich mager aus. Mager – noch so ein mädchenspezifisches Codewort der Neuzeit. Irgendwie kann ich mich an keine essgestörte Mitlernende erinnern…. (Nein, es war nicht das goldene Zeitalter der Alles-Verklärung und ich werde auch nicht senil. Da war zum Beispiel als kleines Negativ-Beispiel eine Französischlehrerin dabei, die mich mit ihrer konsequenten Bosheit dreimal wöchentlich fast in den Wahnsinn trieb…)
Was wir aber hatten, waren einige lebensprägende Vorbilder (oder besser Vorbilderinnen, denn es waren allesamt Frauen), die uns gezeigt haben, dass Mathe ein spannendes Abenteuer und man sowohl eine naturwissenschaftliche Koryphäe als auch eine aufregende Frau sein kann. Und das auch noch ohne Geschlechtertalentzuweisungsfalle im Kopf.
Wir alle sind unseren Weg gegangen – mehr oder weniger spektakulär. Irgendwie normal halt. Die wenigsten von uns jedoch landeten im Reich der 3 großen K (Kinder, Küche, Kirche). Und genau das ist der springende Punkt. Wir alle stehen heute irgendwo unsere Frau und entsprechen nicht unbedingt dem gängigen Klischee der Mutter, die wehmütig-depressiv dem Auszug der Küken entgegen sieht und die Jahre bis zum ersten Enkelkind zählt, um endlich wieder gebraucht zu werden. Auch im Niedriglohnsektor der geringfügig Beschäftigten sind wir eher selten anzutreffen. Wir haben unsere Chancen erkannt und genutzt!
Und aus all diesen Gründen hätte ich mir für meine Töchter die Möglichkeit einer Mädchenschule gewünscht. Darüber dass es diese Chance aus Gründen fehlender Mädchenschulen nicht gab, konnten mich auch Kisten voller Legosteine sowie zahlreiche kindgerechte Werkzeug- und Stabilbaukästen und Carrera-Bahnen nicht hinweg trösten.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. „Tempora mutantur et nos mutamur in illis“ (Für Nicht-Lateinerinnen: „Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit ihnen“) Vielleicht erlebt ja die ein oder andere unserer Kindeskinderinnen im Laufe ihrer Schulzeit das Vergnügen, einmal genüsslich aus der Rolle fallen zu dürfen. So wie die Schülerinnen der Mädchenschule Kloster Wald.

The power of informal learning

Im Sommer 2011 fand auf Anholt, einer dänischen Insel mitten im Kattegat, eine internationale Jugendbegegnung statt, die sich in einigen Punkten von konventionellen Jugendbegegnungen unterschied. Es gab weder Programm noch elektronischen Schnick-Schnack. In einem etwas unorthodox gestalteten Setting sollten Prozesse informellen Lernens beobachtet und ausgewertet werden. Die 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammten aus Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.
Auch ein Videoteam war vor Ort, um die Arbeit zu dokumentieren.
Dies ist der so entstandene Film mit dem Titel:
The Anholt Project.
Weitere Infos gibt es unter http://www.learning-competence.eu.

Ich bin dein online Post von letzter Woche!

Hamburger Jugendserver

Infos zum Thema Schule, Ausbildung, Freizeit, Veranstaltungstipps und vieles mehr bietet der
Hamburger Jugendserver unter: http://www.jugendserver-hamburg.de/.
Unter anderem gibt es Infos zum 2. Hamburger Medienkompetenztag am 16.09.2011. Er findet ab 10 Uhr in der internationalen Kulturfabrik Kampnagel statt und steht unter dem Schwerpunktthema „Medienkompetenz in Familien“.
Alle weiteren Infos gibt es hier.
Der diesjährige Medienkompetenztag Schleswig-Holstein startet am 24.09.2011 in der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Und natürlich gibt’s auch hierzu den passenden Flyer.