„Fair ist cool“: Jugendprojektpreis 2014

fairistcool

„Fair ist cool“, das Bargteheider Netzwerk zur Gewaltprävention, wurde gestern abend mit dem Jugendprojektpreis der Bürgerstiftung Region Ahrensburg ausgezeichnet. Für mich als Initiatorin dieses Netzwerks ist dies natürlich eine große Freude und die Bestätigung, dass es sich lohnt, über einen Zeitraum von vielen Jahren Zeit und Kraft in ein Projekt zu investieren und auch in Durststrecken nicht aufzugeben.
Die Ehrung durch den Jugendprojektpreis gebührt all denen, die sich seit der Gründung des Netzwerks im Jahr 2007 unermüdlich und ehrenamtlich im Rahmen der vielen kleinen Bausteine des Gesamtprojekts engagiert und somit Innovation ermöglicht haben. Fair ist cool, aber ihr seid es auch!
Noch steht die Freude über den Jugendprojektpreis im Zentrum, aber dann sollte es weitergehen. Ein Preis dieser Art ist nicht nur Würdigung, sondern in erster Linie ein Auftrag, der in die Zukunft gerichtet ist.
So wünsche ich meiner Nachfolgerin viel Erfolg, gute Ideen, Freude am Werk und zahlreiche engagierte Menschen, die ihre Arbeit bereichern und beflügeln.
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner)

Landesweiter Anti-Mobbing-Tag

Der diesjährige landesweite Anti-Mobbing-Tag findet am 02. / 03. Dezember 2012 statt.
Alle Schulen Schleswig-Holsteins sind zur Beteiligung aufgerufen: entweder mit eigenen Aktionen zum Thema Mobbing / Cybermobbing oder im Rahmen landesweiter Angebote wie z. B. Plakatwettbewerb, Flashmob, Videoclipwettbewerb….

Alle Infos gibt’s hier:

Landesweiter Antimobbingtag 2012

Manchmal bin ich eine Heldin….

In jedem Mädchen – in jeder Frau steckt eine Heldin!
Pink, Stefanie Klos (Silbermond), Angela Merkel, Anne Frank, Marie Curie, Miley Cyrus, Frida Kahlo, Birgit Prinz… Sie alle sind Heldinnen. Aber warum? Und was macht eine Heldin aus?
Auf diese Fragen will die diesjährige Mädchenmesse am 17. November 2012 im Bürgerhaus Mettenhof in Kiel von 14 Uhr bis 17 Uhr Antworten geben.
Eingeladen sind alle Mädchen, Frauen, Mütter, Großmütter, Mädchengruppen, Mädchentreffs und Heldinnen!
Anmeldungen sind bis spätestens 14. September möglich bei:

Nicole Howe
Landesjugendring Schleswig-Holstein
Fax: 0431-800 98 41 oder per E-Mail
maedchenmesse@ljrsh.de

Weitere Infos liefert der Flyer:

Manchmal bin ich eine Heldin!

Fair ist cool: Sport und Spiele gegen Gewalt

Am Samstag, den 15. September 2012 startet in der Zeit von 11 Uhr bis 16 Uhr rund um Ganztagszentrum und Schulforum der 2. große Aktionstag „Sport und Spiele gegen Gewalt“. Die Aktionstag findet im Rahmen der Stormarner Kindertage statt und ist ein Kooperationsprojekt des Bargteheider Netzwerks zur Gewaltprävention „Fair ist cool“. (http://www.fair-ist-cool.de/)

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren. Herr Bürgermeister Dr. Görtz hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Neben dem Rotary Club Bargteheide, dem Jugendarbeitsteam der Stadt Bargteheide und den Landfrauen ist der Kreisjugendring Stormarn als Kooperationspartner beteiligt. Auch das Präventions-Mobil der Polizei wird vor Ort sein.
Folgende Aktionen sind geplant:

Volleyball, Spiele im Freien: Riesenschach, Boule, Wikinger Schach, Krocket, XXL-Kicker, Slack Frame, Hüpfburg, Sportradar, Torwandschießen, Spiele im Schulforum, Kinderschminken, JiMs (alkoholfreie) Bar, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen, Musik mit dem DJ Team des Jugendzentrums

Alle Aktionen sind kostenfrei!
Für den Aktionstag selbst suchen wir noch ein paar tatkräftige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Sport und Spiele gegen Gewalt

Fachtag „Jungenarbeit in Bargteheide“ am 27.10.2012

Am 27.10.2012 findet in Bargteheide von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr der 1. Fachtag zum Thema „Jungenarbeit in Bargteheide“ statt.
Im Kontext immer komplexer werdender gesellschaftlicher Anforderungen in Familie, Schule und Beruf stehen Jungen in ihrer Kompetenzentwicklung vor zahlreichen Herausforderungen, um ihre individuellen Stärken gezielt nutzen zu können.
Ziel dieses Fachtags ist die Entwicklung eines Konzepts für individuelle, wertschätzende und ressourcenorientierte Angebote für Jungen in Bargteheide auf der Basis einer kontextbezo-genen Bedarfserhebung.
Auf diese Weise setzen wir den Startpunkt für die Entwicklung einer neuen Qualität von Jun-genarbeit, die kognitive, soziale und emotionale Kompetenzen stärkt und zu einer positiven Identitätsentwicklung beiträgt.
Jungenarbeit stellt dabei ein wesentliches Qualitätsmerkmal der geschlechterbezogenen
Kinder- und Jugendarbeit dar, welche die gesellschaftliche Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit im Blick hat. Jungenarbeit in Bargteheide durch Bargteheiderinnen und Bargteheider bedeutet: Verantwortung übernehmen, Potenziale fördern und Stärken ausbauen!
Der Fachtag ist als Impulsveranstaltung gedacht und richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, Päda-goginnen und Pädagogen sowie an alle Menschen, die Interesse an der Entwicklung eines Konzepts innovativer Jungenarbeit in Bargteheide haben und daran mitwirken und teilhaben möchten.
Nach zwei Impulsvorträgen durch Herrn Dr. Krebs (Diplom-Psychologe, Supervisor und Ex-perte im Bereich „Jungenarbeit“) und Jan Heitmann („Jungenarbeit Hamburg e. V.) werden wir das Thema „Was brauchen wir, um den Jungen gerecht zu werden?“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Hier kommen Kindergarten, Schule, professionelle Jugendarbeit und Eltern zu Wort. Und natürlich die Jungen selbst. Auch kommunale Aspekte werden berücksichtigt. Für die 8 verschiedenen Workshops stehen uns als Leiter/innen kompetente Referentinnen und Referenten aus der Praxis zur Verfügung. Eine Tagungsmoderation stellt sicher, dass alle Arbeitsergebnisse gesammelt und gesichert werden. Die Talk-Runde mit lokalen Politikerinnen und Politikern, Expertinnen und Experten rundet den Fachtag ab.
Wir laden alle Interessierten sehr herzlich ein, sich an diesem innovativen Projekt aktiv zu beteiligen und es zu nutzen – zahlreiche Sichtweisen, Erfahrungen und Ideen sind gefragt.
Wir freuen uns sehr, sowohl Bargteheiderinnen und Bargteheider als auch auswärtige inter-essierte Menschen anlässlich unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen und freuen uns auf viele kreative Ideen, Beiträge und Anregungen.
Der Fachtag findet am Samstag, den 27.10.2012 von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Bildungs-zentrum Malepartus statt. Anmeldungen sind bis zum 30.09.2012 unter http://www.vhs-bargteheide.de oder unter 04532/285213 möglich.

Alle weiteren Infos zu den Vorträgen, Workshops und zur Anmeldung gibt es auf unserem Flyer:

Jungenarbeit in Bargteheide

Angriff von Rechtsaußen…

Rassismus, Intoleranz und Gewalt im Fußball – eine Veranstaltung des Julius Leber Forums in Hamburg.

Hamburg, 23. März 2012; 19:00 Uhr – 21:00 Uhr.

Welche Rolle spielt der Fußball für rechtsextremistische Parteien, Organisationen und Überzeugungen? Wie gehen die Fußballverbände, Klubs, Fangruppen und Spieler mit Gewalt und Fremdenfeindlichkeit um? Wie kann Rassismus und Gewalt nicht nur im Profi-, sondern vor allem auch im Amateur- und Jugendfußball entgegengetreten werden?

Alle weiteren Infos gibt es HIER.

Arabues: kein Rassismus in Stormarn!

Artikel von Henrik Bagdassarian, erschienen am 08.02.2012 im „Hamburger Wochenblatt“:

‚Vergangene Woche lud der Interkulturelle Gesprächskreis Stormarn das Antirassistische Bündnis Stormarn (ARABUES) in die Volkshochschule Ahrensburg ein, um die Arbeit des Verbundes öffentlich vorzustellen. „Wir von ARABUES sind eine heterogene Gruppe, wir sind ‘multikulti‘ und wir sind vor allem eins: Gegen Rechts!“, erklärt Ute Sauerwein-Weber den interessierten Zuhörern, unter ihnen Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach.

Auf Initiative autonomer Jugendlicher gründete sich 2009 das Bündnis. Grund waren stark angestiegene rechtsradikale Aktivitäten und Tendenzen in Stormarn. Mittlerweile unterstützen 23 Partner offiziell das offene Bündnis. Vertreter verschiedener Organisationen, demokratischer Parteien und die Evangelischen Kirche Bargteheide sowie Einzelpersonen aller Altersklassen engagieren sich zusammen im Kampf gegen Rechts. Neuester Bündnispartner ist seit kurzem die Stadt Bad Oldesloe. Ein Tagesordnungspunkt der letzten Stadtverordnetenversammlung war der Beitritt zum Antirassistischem Bündnis Stormarn. Herrschte Einstimmigkeit unter den Parteien im gemeinsamen Kampf gegen Rechts, konnte der Beitritt nur mit Rot-Grüner Mehrheit beschlossen werden. CDU und FDP stimmten dagegen, die FBO enthielt sich.
Es ist nicht lange her, da ließ sich die Frage nach einem rechtsradikalen Problem einer Stadt oder Gemeinde an der öffentlichen Präsenz von Rechtsradikalen festmachen. Doch die Vorgehensweise der rechten Szene ist subtiler geworden.

„In den neuen Bundesländern gibt es Erkenntnisse, dass Rechtsextreme gezielt in Kindergärten, Bürgerinitiativen, Sportvereinen oder in der Freiwilligen Feuerwehr unterschwellig ihr rechtes Gedankengut verbreiten“, sagt Detlef Mielke vom ARABUES. Soweit sei es in Stormarn noch nicht, eine präventive Aufklärung und ein frühes Entgegenwirken bei nationalistischen Strömungen dringend notwendig.
„Wir wollen mit Vorträgen, Theaterstücken und Projekttagen eine breite Aufklärung über rechtsradikale Aktionen leisten und für rechtsextreme Tendenzen sensibilisieren“, sagt Ute Sauerwein-Weber.
Und man wolle klare Zeichen gegen Faschismus und Rassismus in Stormarn setzen. Dem Übergriff 2009 auf das Autonome Jugendhaus in Bargteheide oder dem Naziaufmarsch ein Jahr später an gleicher Stelle folgten friedliche Aktionen seitens des Bündnisses. „Gerade in ländlichen Bereichen wird das Risiko extremer Strömungen immer größer“, sagt Dr. Ruth Kastner, Vorsitzende des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Einflussnahme in Vereinen oder im Bereich ehrenamtlichen Engagements werde auch in Stormarn zukünftig ein Thema werden.
„Erschreckende Umfragewerte zeigen bei vielen Bürgern unseres Landes eine deutliche Zunahme rechter Einstellungsmuster“, sagtUte Sauerwein-Weber. Das sei die Voraussetzung für die Entstehung rechtsextremer Strömungen.
„Hier ein Witz über eine religiöse Minderheit, da ein lockerer Spruch über den Nachbarn mit Migrationshintergrund, meist steckt keine böse Absicht dahinter“, sagt Doris Volland von ARABUES. Aber genau hier müsse schon bei Jugendlichen präventiv angesetzt werden.‘

Den gesamten Artikel gibt es hier:

Klicke, um auf Ahrensburg_KW06.pdf zuzugreifen

Grüße aus dem Nähkästchen oder: sind wir nicht alle ein bisschen gender?

Habe einen interessanten Artikel zum Thema „Gender-Pädagogik: Cowboy mit pinkfarbenem Turnschuh“ in der „Zeit“ entdeckt. Muss in diesem Zusammenhang wieder an die Zeiten denken, in denen ich mich in schöner Regelmäßigkeit darüber aufgeregt habe, dass meine Töchter, 4 an der Zahl, in ihren jeweiligen Klassen als „Human-Ritalin für Jungs“ benutzt und zwecks Beruhigung neben selbige gesetzt wurden.
Ich selbst war ja auf einem katholischen Mädchengymnasium. Da brauchten wir irgendwie kein Gender. Wir hatten alle unsere Stärken – Schwächen natürlich auch. Viele sehr gute Schülerinnen in Mathe, Physik, Chemie – ganz ohne Förderunterricht. Es haben auch nicht alle Mädchen automatisch wie die Wilden gelesen. Da waren durchaus auch einige „Hardcore-Fernseherinnen“ dabei. Wir hatten auch nicht konsequenterweise alle einen Knall und saßen „männerkontaktgestört“ in den psychiatrischen Praxen Kölns herum. Übrigens auch nicht aus anderen Gründen – nämlich weil wir vielleicht gemobbt wurden. Die diesbezügliche Quote fiel erstaunlich mager aus. Mager – noch so ein mädchenspezifisches Codewort der Neuzeit. Irgendwie kann ich mich an keine essgestörte Mitlernende erinnern…. (Nein, es war nicht das goldene Zeitalter der Alles-Verklärung und ich werde auch nicht senil. Da war zum Beispiel als kleines Negativ-Beispiel eine Französischlehrerin dabei, die mich mit ihrer konsequenten Bosheit dreimal wöchentlich fast in den Wahnsinn trieb…)
Was wir aber hatten, waren einige lebensprägende Vorbilder (oder besser Vorbilderinnen, denn es waren allesamt Frauen), die uns gezeigt haben, dass Mathe ein spannendes Abenteuer und man sowohl eine naturwissenschaftliche Koryphäe als auch eine aufregende Frau sein kann. Und das auch noch ohne Geschlechtertalentzuweisungsfalle im Kopf.
Wir alle sind unseren Weg gegangen – mehr oder weniger spektakulär. Irgendwie normal halt. Die wenigsten von uns jedoch landeten im Reich der 3 großen K (Kinder, Küche, Kirche). Und genau das ist der springende Punkt. Wir alle stehen heute irgendwo unsere Frau und entsprechen nicht unbedingt dem gängigen Klischee der Mutter, die wehmütig-depressiv dem Auszug der Küken entgegen sieht und die Jahre bis zum ersten Enkelkind zählt, um endlich wieder gebraucht zu werden. Auch im Niedriglohnsektor der geringfügig Beschäftigten sind wir eher selten anzutreffen. Wir haben unsere Chancen erkannt und genutzt!
Und aus all diesen Gründen hätte ich mir für meine Töchter die Möglichkeit einer Mädchenschule gewünscht. Darüber dass es diese Chance aus Gründen fehlender Mädchenschulen nicht gab, konnten mich auch Kisten voller Legosteine sowie zahlreiche kindgerechte Werkzeug- und Stabilbaukästen und Carrera-Bahnen nicht hinweg trösten.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. „Tempora mutantur et nos mutamur in illis“ (Für Nicht-Lateinerinnen: „Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit ihnen“) Vielleicht erlebt ja die ein oder andere unserer Kindeskinderinnen im Laufe ihrer Schulzeit das Vergnügen, einmal genüsslich aus der Rolle fallen zu dürfen. So wie die Schülerinnen der Mädchenschule Kloster Wald.

The power of informal learning

Im Sommer 2011 fand auf Anholt, einer dänischen Insel mitten im Kattegat, eine internationale Jugendbegegnung statt, die sich in einigen Punkten von konventionellen Jugendbegegnungen unterschied. Es gab weder Programm noch elektronischen Schnick-Schnack. In einem etwas unorthodox gestalteten Setting sollten Prozesse informellen Lernens beobachtet und ausgewertet werden. Die 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammten aus Dänemark, Deutschland, Italien, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.
Auch ein Videoteam war vor Ort, um die Arbeit zu dokumentieren.
Dies ist der so entstandene Film mit dem Titel:
The Anholt Project.
Weitere Infos gibt es unter http://www.learning-competence.eu.

Fair ist cool: Sport und Spiele gegen Gewalt

Das Bargteheider Netzwerk gegen Gewalt „Fair ist cool“ lädt alle Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren zum Aktionstag „Sport und Spiele gegen Gewalt“ am Samstag, den 17.09.2011 ein.
Alle Infos zur Teilnahme erhaltet ihr auf unsrem Flyer zum Download.
Einfach Flyer Seite 1 und Flyer Seite 2 herunterladen und anmelden!

Es warten euch: Street Soccer, Volleyball, das Sport-Mobil des Landessportverbands, Slack Frame mit Slack Line, der XXL-Kicker des Kreisjugendrings Stormarn, JiMs Bar, Coffee to stay, Grillwurst, Kuchen und das DJ-Team des Jugendzentrums!
Take part of it!