Ich hör‘ auf mein Bauchgefühl …

… von einem Zebra würde man niemals verlangen, wie eine Giraffe auszusehen …

Magersucht, Bulimie, Binge Eating – die Liste der anerkannten Essstörungen ist lang. Betroffen sind in den meisten Fällen Mädchen und Frauen. Aber auch die Zahl männlicher Betroffener steigt stetig.
Auf dem neuen Internetportal „Bauchgefühl“ erwarten uns neben zahlreichen Rubriken à la „body and soul“, „Schneewittchen-Schock“ und „Hungrig auf’s Leben“ viel Info, Podcasts und Vodcasts von Betroffenen, Hinweise auf Beratungsangebote und der Video-Clip vom „Bauchgefühl-Song“.
„Bauchgefühl“ ist eine Initiative der Betriebskrankenkassen. Zentraler Bestandteil der Initiative ist neben Informationen für Betroffene, Schulen und Eltern das Unterrichtsprogramm „Bauchgefühl“.

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Juuuport – hier hilft man dir im Web!

Jugendliche sind im Internet nicht nur besonders gut vernetzt, sondern oft auch Mobbing, Hassattacken und ungewollter Bloßstellung durch Altersgenossen ausgesetzt. Der Landesmedienanstalt Niedersachsen und zahlreichen Kooperationspartnern verdanken wir eine Selbsthilfe-Plattform gegen Cyber-Mobbing.

Auf juuuport helfen sich Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren gegenseitig bei Fragen zum Thema Medien und Problemen wie Cyber-Mobbing, Abzocke oder anderen Schwierigkeiten. Die Plattform dient insbesondere dem Austausch über Fragen und Probleme zu den Bereichen Web 2.0, Handy und Computerspiele.

Nach der Registrierung gibt es im Fooorum die Möglichkeit, sich mit anderen Usern auszutauschen. Individuelle Fragen können mit geschulten Scouts geklärt werden.  Problematische Websites mit jugendgefährdenden Inhalten können über ein Beschwerdeformular gemeldet werden.

Alles in allem: eine super Sache!

juuuport.de

Schulsozialarbeit

Seit über 10 Jahren arbeite ist als Schulsozialpädagogin. Oder als Schulsozialarbeiterin? Im sozialpädagogischen Dienst einer Schule? Egal wie wir das Kind benennen: Schulsozialarbeit, wenn sie denn richtig interpretiert und gelebt und nicht als Lückenbüßerin für zahlreiche schulische Aufgaben wie z. B. die Organisation des schulischen Ganztags oder das Bespielen chronischer Unterrichtsstörer missbraucht wird, nimmt einen zentralen und richtungsweisenden Stellenwert in allen Bereichen schulischer Prävention ein.

Oberste Priorität hat (und sollte immer haben, egal wohin die Reise geht) die Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften. Krisen- und Konfliktmanagement, Soziales Lernen im Rahmen sozialer Gruppenarbeit, Sucht- und Gewaltprävention, Mitwirkung in schulischen Gremien – all dies sind weitere Schlagworte unseres Einsatzbereiches.

Der Landesrechnungshof des Landes Schleswig-Holstein gab im Jahr 2010 eine Empfehlung heraus, alle Schulen des Landes mit Schulsozialarbeit auszustatten.  Der Personalschlüssel sah eine Versorgung von jeweils 500 Schülerinnen und Schülern mit einer Vollzeitstelle vor. Von diesem Luxus sind wir natürlich Lichtjahre entfernt, aber Zukunftsmusik ist auch Musik.

Tatsache ist: Schule wird den gestiegenen Anforderungen durch veränderte gesellschaftliche Entwicklungen und Bedingungen mit dem vorhandenen Personalkontingent chronisch überforderter Lehrkräfte auf Dauer nicht gerecht werden können. Ohne multiprofessionell ausgerichtete Konzepte und den Einsatz außerschulischer Experten dürfte die Verwirklichung des Bildes der „Schule als Lern- und Lebensraum“ noch lange auf sich warten lassen. Die Schulsozialarbeit dürfte in diesem Zusammenhang eine zentrale Schlüsselfunktion einnehmen.

Wer sich intensiver über Grundlagen und Konzepte von Schulsozialarbeit informieren möchte, dem empfehle ich den  Internetauftritt des Landesprogramms Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt:

Schulsozialarbeit